Schadensanalyse und Restaurierungsbedarf der Hammonia
Im Zuge von Sanierungsarbeiten am Gebäude wurde im Jahr 2019 eine umfassende Untersuchung der Skulptur durchgeführt.
Dabei zeigte sich, dass die innenliegende Stahlkonstruktion der Figur stark korrodiert war. Die tragenden Armierungen befanden sich teilweise bereits in Auflösung, wodurch die Standsicherheit der Skulptur gefährdet war.
Untersuchung und Restaurierungskonzept für historische Kupferskulptur
Zur Vorbereitung der Restaurierung wurde ein detaillierter Untersuchungsbericht erstellt.
Die Untersuchung umfasste:
- Objektbeschreibung und Schadbildanalyse der Kupferhaut
- Untersuchung der Innenkonstruktion mittels Endoskopie
- Gefährdungsbeurteilung zur Standsicherheit
- Entwicklung eines Restaurierungskonzeptes
- Kostenermittlung für Demontage und weitere Restaurierungsmaßnahmen
Restaurierung der HAmmonia und handwerkliche Ausführung
Aufgrund des kritischen Zustands wurde die Skulptur im Frühjahr 2020 demontiert. Hierfür wurden zunächst die seitlichen Kupferbleche am Fenstersims sowie die Wandhalterungen und Stahlstützen getrennt.
Die Skulptur wurde anschließend mithilfe eines Krans abgelassen und in die Werkstatt der Schmiede Lehmann in Hamburg-Altona transportiert.
Dort erfolgte eine umfassende Schadenskartierung der Oberfläche sowie ein detailliertes Aufmaß der inneren Tragekonstruktion. Alle Fehlstellen der Kupferhaut wurden dokumentiert und den jeweiligen Bauteilen der Figur zugeordnet.
Restaurierung Kupferskulptur durch Schmiede Lehmann
Als Restaurator im Schmiedehandwerk übernahm die Schmiede Lehmann die Untersuchung, Planung und Vorbereitung der Restaurierung der historischen Kupferskulptur.
Erhalt eines Hamburger Kunstwerks
Die Restaurierung der Skulptur trägt dazu bei, dieses bedeutende Kunstwerk im Hamburger Stadtraum dauerhaft zu sichern und als Teil des kulturellen Erbes zu bewahren.
– Bilder folgen –